FAQ zur Zeitarbeit

Stimmt es, dass Zeitarbeit nicht für mich geeignet ist, wenn ich eine Festanstellung suche?

Das stimmt nicht! Zeitarbeiter, die sich während ihres Einsatzes im Kundenunternehmen bewähren, werden oft fest im Unternehmen angestellt. Dies nennt sich der „Klebe-Effekt“. Folglich können sich auch Arbeitnehmer, die auf der Suche nach einer Festanstellung sind, an ein Zeitarbeitsunternehmen wenden.

Stimmt es, dass Zeitarbeit nur etwas für Geringqualifizierte ist?

Das stimmt nicht! TimePartner setzt ganz klar auf hochqualifizierte und erfahrene Mitarbeiter. Für ungelernte Mitarbeiter bietet Zeitarbeit allerdings die Chance, sich weiterzuentwickeln und Neues dazuzulernen.

Stimmt es, dass Zeitarbeitsunternehmen ihre Arbeitnehmer dazu nötigen, im Krankheitsfall bezahlten oder unbezahlten Urlaub zu nehmen oder auf Plusstunden vom Arbeitszeitkonto zurückzugreifen?

Was TimePartner betrifft, stimmt das nicht! Wir können natürlich nicht für andere Unternehmen sprechen. Grundsätzlich fordert das geltende Recht die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Im Falle einer Arbeitsunfähigkeit gelten die Regelungen des entsprechenden Tarifvertrages und des Entgeldfortzahlungsgesetzes, welche die Fortzahlung des Lohnes sicherstellen.
Die Inanspruchnahme von unbezahltem Urlaub ist erst nach Beantragung und Zustimmung des entsprechenden Niederlassungsleiters möglich.

Stimmt es, dass Zeitarbeitsunternehmen zum Teil Zuschläge, wie z.B. für Sonntagsarbeit, nicht an die Zeitarbeiter auszahlen, obwohl die ausleihenden Unternehmen diese bezahlt haben?

Bei TimePartner zumindest stimmt diese Annahme nicht! Wir entlohnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach gültigem Recht, d.h. nach den Bestimmungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) sowie gültigem Tarifvertrag. Die Auszahlung von Zuschlägen, z.B. für Mehr-, Feiertags-, Nachts- oder Sonntagsarbeit ist im Tarifvertrag geregelt. Die Zuschläge müssen in dem Monat ausbezahlt werden, in dem sie angefallen sind. Wir als Arbeitgeber zahlen den Mitarbeitern Zuschläge beispielsweise für Nacht- oder Sonntagsarbeit, der Entleihbetrieb hingegen zahlt lediglich den festen Stundenverrechnungssatz.

Stimmt es, dass für Zeitarbeiter keine Tarifverträge gelten?

Das stimmt nicht! Als Zeitarbeiter sind Sie z.B. an die Tarifverträge des Bundesverbandes für Zeitarbeit (BZA) und die des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) gebunden. TimePartner setzt beispielsweise auf den renommierten IGZ-DGB-Tarifvertrag.

Stimmt es, dass man als Zeitarbeiter gar keinen richtigen Arbeitsvertrag bekommt?

Was TimePartner betrifft, stimmt das ebenfalls nicht! Alle unsere über 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland haben einen schriftlichen allen rechtlichen Anforderungen entsprechenden Arbeitsvertrag.
Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz schreibt folgende Punkte auf dem Arbeitsvertrag vor:
  • - Name und Anschrift des Verleihers
  • - Ort und Datum der Erteilung der Verleiherlaubnis durch die zuständige regionale Direktion der Bundesagentur für Arbeit
  • - Beginn und Dauer des Arbeitsverhältnisses
  • - Arbeitsort (Entfernung, wechselnde Einsatzorte, etc.)
  • - Arbeitszeit
  • - Konkrete Beschreibung der zu verrichtenden Tätigkeit
  • - Höhe des Arbeitsentgeltes einschließlich Zuschläge
  • - Art und Höhe der Leistungen während der verleihfreien Zeiten
  • - Urlaubsansprüche
  • - Kündigungsfristen
  • - einen Verweis auf den Tarifvertrag, an den das Unternehmen gebunden ist

Stimmt es, dass man als Zeitarbeiter Probleme mit der arbeits- und sozialrechtlichen Absicherung bekommen kann?

Das stimmt nicht! Wer einen Arbeitsvertrag mit einem Zeitarbeitsunternehmen abgeschlossen hat, ist wie alle anderen Arbeitnehmer voll sozial abgesichert. Zu dieser Absicherung zählen auch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeitsschutz, Urlaubsanspruch, Schwerbehinderten- und Mutterschutz sowie Kündigungsfristen. Auch die Beiträge zur Sozialversicherung, also Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung müssen vom Zeitarbeitsunternehmen monatlich abgeführt werden.

Stimmt es, dass Überstunden bei Zeitarbeitern nicht bezahlt werden?

Das lässt sich nicht verallgemeinern! Grundsätzlich werden Überstunden eher selten vergütet, dafür gibt es aber Freizeitausgleich. Wie das abläuft, regeln die tarifrechtlich vereinbarten Arbeitszeitkonten, auf die die Stunden übertragen werden, die über die vereinbarte Arbeitszeit pro Monat hinausgehen. Zuschläge für Mehrarbeitsstunden sind davon unberührt, denn sie werden in jedem Fall direkt mit dem Gehalt des Monats ausbezahlt, in dem sie entstanden sind.

TimePartner