Entscheidende Wechselgründe: Unzufriedenheit mit dem Gehalt und die persönliche Weiterentwicklung

27.11.08

Unzufriedenheit mit dem Gehalt und fehlende Karriereperspektiven motivieren Arbeitnehmer in Deutschland zum Jobwechsel. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Studie „Kundenkompass Zeitarbeit" von TimePartner und dem F.A.Z.-Institut. Je nach Alter und Bildungsgrad wird einer der beiden Faktoren an die erste Stelle gesetzt.

Hamburg, 27. November 2008. Welche Gründe sind ausschlaggebend, den derzeitigen Arbeitgeber zu wechseln? Das fragte das F.A.Z.-Institut im Auftrag von TimePartner 1.000 Erwerbstätige in Deutschland. 59 Prozent würden sich eine neue Arbeitsstelle suchen, wenn sie mit ihrem Gehalt oder den Sozialleistungen ihres Arbeitgebers unzufrieden wären. 57 Prozent nennen die persönliche Weiterentwicklung als wichtigen Grund für einen Stellenwechsel.

Jüngere wollen hoch hinaus
Für 71 Prozent der jüngeren Erwerbstätigen wäre die persönliche Weiterentwicklung der ausschlaggebende Grund dafür, den derzeitigen Arbeitgeber zu verlassen. Die Unzufriedenheit mit dem Gehalt bzw. den Sozialleistungen hingegen ist in dieser Altersgruppe nur für 62 Prozent ein Grund für einen Jobwechsel. Eine sehr ähnliche Verteilung weisen die Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss oder Abitur, kaufmännische Mitarbeiter sowie Techniker und Ingenieure auf.

Gründe für Stellenwechsel variieren je nach Zufriedenheit
Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Befragten, die sich selbst als zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle bezeichnen, und denen, die deutlich mehr an ihrem Job auszusetzen haben. So ist die Unternehmenskultur für unzufriedene Arbeitnehmer wichtiger als für den Rest der Befragten (Differenz: 17 Prozentpunkte). Aber auch die fehlende Branchenperspektive wäre für Unzufriedene ein wesentlich wichtigerer Grund für einen Stellenwechsel. Ihn nennen deutlich mehr Befragte dieser Gruppe als eine ungünstige Arbeitszeit.

„Die Studie zeigt, dass Arbeitnehmer in Deutschland großen Wert auf die persönliche Weiterentwicklung legen. Zeitarbeit ist durchaus eine attraktive Beschäftigungsform. Denn kontinuierliche Einsätze bei unseren Kunden garantieren unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berufliche Herausforderungen, die ihre persönliche Entwicklung fördern und weiterbringen“, weiß Sven Kilian, Vorsitzender der Geschäftsführung der TimePartner Holding GmbH.

Der Kundenkompass „Zeitarbeit“ ist erschienen bei den Branchen- und Managementdiensten des F.A.Z.-Instituts und kann für 38 Euro unter  www.faz-institut.de oder über das Bestellformular von TimePartner angefordert werden.

Druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter:  http://www.adpublica.com/presse.php?artid=1169

Hintergrundinformationen zum „Kundenkompass Zeitarbeit“:
Für den „Kundenkompass Zeitarbeit“ wurden im Juni dieses Jahres 1.000 Erwerbstätige in Deutschland ab 14 Jahren hinsichtlich ihrer Berührungspunkte mit der Branche Zeitarbeit, ihrer Arbeitsplatzzufriedenheit und der möglichen Beweggründe für einen Stellenwechsel befragt. Die interviewten Personen repräsentieren einen Querschnitt der entsprechenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Die Befragung wurde in computergestützten Telefoninterviews anhand eines strukturierten Fragebogens nach der Methode des Computer Aided Telephone Interviewing (CATI) durchgeführt. Die Ermittlung der interviewten Erwerbstätigen erfolgte mittels einer mehrstufigen systematischen Zufallsauswahl.