Arbeitszeiten
Diese können sich sehr variabel gestalten, erfordern mitunter Flexibilität und werden im Arbeitsvertrag vorab festgelegt.
Waren werden immer und überall gebraucht. Schneller Versand und permanente Verfügbarkeit von Waren entscheiden heute mehr denn je über den Erfolg eines Unternehmens und der Materialfluss in der Produktion ist für einen reibungslosen Ablauf unabdingbar.
Daher richtet sich auch die Arbeitszeit eines Lagermitarbeiters nach diesen Vorgaben. In großen Betrieben wird rund um die Uhr gearbeitet und auch das Lager ist permanent mit Mitarbeitern besetzt. Eine Vollzeitstelle wird hier in Früh-, Spät- und Nachtschichten absolviert, 5 Tage die Woche mit jeweils 8 Stunden am Tag. Auch Wochenendarbeit kann im Arbeitsvertrag geregelt sein, damit Lieferketten eingehalten werden können.
Die Arbeitszeit hängt stark vom Tätigkeitsschwerpunkt ab. Warenverbuchung am PC kann als normale Bürotätigkeit mit einem klassischen Zeitfenster von 9-17Uhr angeboten werden, Versandtätigkeiten richten sich nach der Abholung der Ware und die Arbeit innerhalb der Produktionsketten eines Unternehmens richten sich nach den jeweiligen Schichten und Arbeitszeiten in der Fertigung.
Zeitliche Flexibilität ist gefragt, bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit das Gehalt durch Schicht- und Wochenendarbeit aufzustocken
Vergütung
Je nach Branche und Unternehmen kann dieses sehr unterschiedlich ausfallen. Bereits erworbene Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen (z.B. Staplerschein, Weiterbildung zum Lagerassistenten oder -logistiker), der Arbeitsort und die zugewiesene Tätigkeit haben Einfluss auf die Höhe des Gehaltes. Im Durchschnitt wird knapp über 2000€ brutto im Monat verdient, das Grundgehalt liegt meist darunter.
Wer nur zuarbeitende Tätigkeiten macht, der verdient in der Regel weniger als ein Lagermitarbeiter, der vom Einlagern, über die Warenzusammenstellung bis hin zum Versand alle Arbeitsschritte in einem Lager ausführt.
Die persönlichen Arbeitszeiten haben ebenso Einfluss auf die Höhe des Gehaltes, da durch Schicht- und Wochenendarbeit in der Regel Zuschläge zum Grundgehalt gezahlt werden.
Wie bei vielen Berufen gilt auch hier – wer sich weiterbildet, kann sein Gehalt aufstocken und neu verhandeln. Zudem erhöht er die Möglichkeit auf verantwortungsvollere und besser bezahlte Positionen innerhalb des Unternehmens.